Erfolgreiches E-Mail-Marketing

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Werbung ist teuer und ihre Wirkung meist schwer messbar. Newsletter hingegen gelten bei der Verbesserung im Akquisitionsaufwand, im Verkauf als auch bei der Positionierung der Marke als bestes und günstigeres Marketinginstrument. E-Mail-Marketing ist für Unternehmen aller Größenordnungen eines der mächtigsten Marketing-Werkzeuge.

Durch den regelmäßigen Einsatz von E-Mail Marketing erreichen Sie die besten Ergebnisse. Gegenüber anderen Werbeformen ist Email-Marketing besonders effektiv. Für viele große Unternehmen ist der professionelle Einsatz von E-Mail Marketing bereits ein fester Bestandteil der eigenen Marketingstrategie. Die darüber erzielten Umsätze machen nicht selten 20 bis 30 % des Gesamtumsatzes aus.

Die Vorteile liegen auf der Hand!

E-Mail Marketing…

ist einfach umzusetzen, ist überall einsetzbar, erlaubt eine zielgruppenspezifische Ansprache, ist gut messbar,ist zeitlich und thematisch sehr flexibel einsetzbar, macht es Ihnen leicht, Ihre Kunden richtig anzusprechen, ermöglicht ein Analysieren Ihrer Ergebnisse, mit Öffnungsraten von mehr als 50 Prozent und vor allem extrem kostengünstig.

Daher ist es besonders wichtig, rechtzeitig mit E-Mail Marketing zu beginnen.

10 Tipps für Ihr E-Mail Marketing

Freiwilligkeit

Die Erlaubnis des Empfängers ihm eine E-Mail zustellen zu dürfen, ist Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches E-Mail Marketing und Teil des Permission-Marketing. Es ist eine gesetzliche Pflicht, dass sich der Empfänger freiwillig in eine Newsletterliste eintragen muss und stets die Möglichkeit haben sollte, sich aus der Mailingliste wieder zu löschen.

Datenschutz

Geben Sie Adressdaten niemals an Dritte weiter und beschaffen Sie nur solche mit bekannter Herkunft und auf rechtmäßigem Weg. Spamming gilt als rechtswidrig und zieht Abmahnungen und Schadensersatzklagen nach sich. Des Weiteren sollte man transparent informieren, was mit den User-Daten gemacht wird und welche Auswertungen man vornimmt.

Zielgruppendefinition

Eine klare Definition der Zielgruppe ist ausschlaggebend damit Ihr Unternehmen Inhalte liefern kann, die Ihrer Kundschaft einen klaren Mehrwert bieten. Fragen Sie sich was Sie mit den Kunden teilen möchten, was diese interessiert und welcher Content zu Ihren Lesern passt.

Mehrwert für Nutzer schaffen

Belohnen Sie Ihre Kunden regelmäßig für die Anmeldung und bieten Sie Exklusiv-Infos, Aktionen oder spezielle Member-Rabatte um einen Zusatznutzen für sie zu schaffen. Eine Platzierung reiner Werbebotschaften sollte vermieden werden.

Werden Sie persönlich

Personalisieren Sie Ihre E-Mails so gut wie möglich, indem Sie die Newsletterempfänger immer mit einer persönlichen Anrede ansprechen und gegebenenfalls die Inhalte auf die Interessen der Kunden abstimmen. Der eigene Name wird nämlich vom Auge meist als Erstes erfasst. Auch die Betreffzeile ist hier von großer Bedeutung.

Rechtschreibung und Schreibstil

An erster Stelle sollten Sie darauf achten, keine Schreibfehler zu machen. Ansonsten gilt weniger ist manchmal mehr. Durch kurze und prägnante Sätze, die auf die Zielgruppe ausgerichtet sind, ist es viel eher möglich, potentielle Kunden zu fesseln und zum Weiterlesen zu animieren. Verschiedene Schriftarten, Bilder und Grafiken sollten nur bedingt eingesetzt werden.

Analyse

Um die Performance laufend zu messen, ist eine Überwachung von An- und Abmeldeverhalten, Besucherstatistiken und Klickraten unumgänglich. Außerdem sollten Sie wissen, was genau Ihre Zielgruppe mit den Mails gemacht hat, um konkrete Schlüsse zu ziehen und eventuelle Optimierungen vorzunehmen.

Content auf die Zielgruppe ausrichten

Bevor Sie Ihr Angebot mit einem Newsletter bewerben, lernen Sie zuerst Ihre Zielgruppe genau kennen. Stellen Sie folgende Überlegungen:

Was möchten Sie mit Ihren Kunden teilen?

Was interessiert Ihre Zielgruppe?

Welcher Content passt zu Ihren Lesern?

E-Mail Marketing ist ein Kommunikationsinstrument. Stellen Sie sich daher einfach vor, Sie würden persönlich zu ihren Kunden reden.

Auf das Format achten

Durch die Möglichkeiten die Mobile in der digitalen Ansprache von Kunden bietet, sind die Anforderungen an einen guten Newsletter gestiegen. Folgende Dinge sind bei der Wahl des richtigen Formates zu beachten:

Welche E-Mail Clients wollen Sie unterstützen?

In welchen Browsern soll der Newsletter dargestellt werden können?

Welche mobilen Endgeräte sollen unterstützt werden?

Weniger ist mehr

Halten Sie Ihren Newsletter so simpel wie möglich. Versuchen Sie nicht krampfhaft viele Bilder, Textpassagen und Links einzufügen. Fokussieren Sie sich nur auf das Wesentliche und bringen Sie die Kernaussage des Newsletters auf den Punkt.

Aussagekräftige Titel

Bereits beim Titel entscheidet es sich, ob das Mail geöffnet wird oder im Spam landet. Ihr Artikel oder Angebot kann noch so gut sein, wenn die Headline nicht interessant genug ist, wird Ihr Content letztendlich nicht konsumiert. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe und überlegen Sie sich „Welche Überschrift würde meine Leser dazu bringen, den Newsletter zu lesen?“. Schreiben Sie entsprechend aussagekräftige Headlines.

Der richtige Header

Manchmal ist das Äußere wirklich entscheidend. Bei E-Mail Marketing trifft das auf jeden Fall zu. Das Design des Headers ist daher von entscheidender Bedeutung. Er muss sich von Ihren Mitbewerbern abheben und Ihre Leserschaft sofort emotional ansprechen. Stellen Sie sich am besten vor, Sie würden Ihren Kunden per Mail ein Geschenk schicken wollen. Wenn Sie für die Konzeption von kreativen Designs eine Anleitung brauchen, hier ist eine sehr guter How-to Artikel von netmagazine.com.

Ansprechende Bilder einsetzen

Bilder sagen mehr als tausend Worte! Warum daher beim Newsletter auf Bilder verzichten? Gerade wenn Sie ein Produkt bewerben, sollten Sie auf jeden Fall dieses Medium einsetzen. Achten Sie bei der Wahl der Bilder darauf, dass sie aussagekräftig sind und Ihr Angebot oder Ihr Produkt ins Rampenlicht stellen. Wenn es Ihr Budget erlaubt, nehmen Sie die Dienste eines Grafikers in Anspruch – es zahlt sich aus.

Geschichten erzählen

Nutzen Sie in Ihrer E-Mail Marketing Strategie die Macht von Storytelling. Entführen Sie Ihre Leserschaft auf eine Reise. Bauen Sie Erwartungen auf. Geben Sie Ihrer Zielgruppe einen triftigen Grund auf den Link zu klicken und die Reise auf Ihrer Website fortzusetzen. Aber lösen Sie das Versprechen, das Ihr Newsletter gemacht hat, auch wirklich ein und bringen Sie die Geschichte auf Ihrer Seite zu einem krönenden Abschluss.

Feedback einholen

Das Schöne am digitalen Marketing ist die Möglichkeit der Zwei-Wege-Kommunikation. Das gilt auch für E-Mail Marketing. Nutzen Sie daher gelegentlich Ihren Newsletter für Umfragen und holen Sie sich Feedback von Ihren Kunden ein. Ihre Leser werden sich dadurch eingebunden fühlen!

Ein eleganter Abschluss

Ein guter Newsletter hat denselben Aufbau wie eine Website. Header, Body und Footer. Der Footer kann der gesamten Struktur den krönenden Abschluss geben. Er sollte Ihren Lesern auf jeden Fall die Möglichkeit bieten den Newsletter über Social Media Kanäle teilen zu können. Und vergessen Sie eines nicht: Bieten Sie im Footer auch die Möglichkeit Ihren Newsletter abbestellen zu können an!

Analysieren, analysieren und nochmals analysieren!

Um den maximalen Output mit Ihren Newslettern zu erzielen, müssen Sie die Performance laufend messen. Sie müssen wissen was Ihre Zielgruppe genau mit den Mails gemacht hat. Nur so sind konkrete Aussagen möglich, was an Ihrer E-Mail Marketing Strategie optimiert werden muss.

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16 Tipps für E-Mails die einschlagen

1. Genaue Zielgruppen-Selektion

Je genauer die Zielgruppe, desto höher die Trefferquote. Besser mehrere kleinere Mailings an unterschiedliche Zielgruppen, als ein großes an alle verfügbaren Adressen.

2. Auswählen der richtigen E-Mail Adressenliste

Je höher die Qualität der Adressen, desto höher ist auch die Response-Rate.

3. Deutliche und aussagekräftige Betreffzeile

Wecken Sie die Neugier des Empfängers, indem Sie ihm kurz und prägnant sagen, worum es in Ihrer E-Mail geht und welchen Nutzen er davon hat. Schließlich entscheidet der Briefkopf über Öffnen oder Löschen. Und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

4. Klar erkennbarer Absender und Grund für die E-Mail

Der Nutzer muss nachvollziehen können, wer der Absender der E-Mail ist und warum er von diesem eine E-Mail bekommt.

5. Nur 1 Angebot und dieses klar und eindeutig formuliert

Beschränken Sie Ihre Kampagne auf ein Angebot. Wichtig ist für den Leser, dass er schnell erkennt, worum es bei dem Angebot geht und was er machen muss, um es zu erhalten.

6. Personalisierte Ansprache

Nichts liest jemand lieber, als seinen eigenen Namen. Sprechen Sie daher Ihre Kunden immer persönlich an. Das zeigt dem Leser, dass Sie ihn wertschätzen und steigert somit sein Interesse.

7. Der erste Absatz ist der wichtigste

Daher sollten Sie beim Erstellen einer E-Mail besonders darauf achten, dass der Leser Ihre wichtigste Message sofort versteht und ebenfalls sofort weiß, welche Reaktion von ihm erwartet wird. E-Mails werden selten bis zum Ende gelesen.

8. Fassen Sie sich kurz

Der Empfänger hat bei der Durchsicht Ihrer Werbe-E-Mail unter Umständen das E-Mail Fenster nicht vollständig geöffnet, d.h. die Betreffzeile wird vielleicht abgeschnitten oder verkürzt dargestellt. Formulieren Sie den Betreff daher so kurz und prägnant wie möglich (max. 35 Zeichen). Ebenso sollte der Haupttext möglichst kurz sein (nicht mehr als 50 Zeilen).

9. Gestaltung eines E-Mailings im Corporate Design

Damit der Empfänger Ihre E-Mail auch optisch sofort zuordnen kann, gestalten Sie Ihre Kampagnen im Corporate Design. So vermitteln Sie eine visuelle Botschaft. Der Leser erkennt auf einen Blick, um welches Unternehmen und um welches Angebot es sich handelt. Das ist vor allem für Folgekampagnen wichtig. Am besten geeignet für grafisch gestaltete E-Mails ist das HTML-Format. Da aber nicht alle Gratis-Mail-Accounts auf HTML ausgelegt sind, muss das HTML-Format mit einem Plain-Text unterlegt sein, damit auch Gratis-Account-User die Mail lesen können.

10. Setzen Sie Links

Setzen Sie Links, um den Leser zu weiterer Information zu führen. Zu viele Links allerdings lenken von der Werbebotschaft ab.

11. Differenzieren Sie sich von Spam

Damit Ihre E-Mails nicht mit Spam verwechselt werden, setzen Sie auf Klasse statt Masse. Entscheidende Punkte dabei sind eine einfache Abbestellfunktion, eine funktionierende Reply-Adresse und die persönliche Ansprache des Adressaten.

12. Relevanz

Schreiben Sie nur, wenn Sie etwas zu sagen haben. Nur wer es schafft, Dinge zu schreiben, die für den Empfänger wichtig sind, wird gelesen. Oft erkennt der Empfänger schon am Namen des Absenders, ob es sich für ihn lohnt, die Mail zu öffnen. Ist die Mail jedoch wirklich relevant, dann öffnet der Empfänger auch trotz Zeitmangel.

13. Dialog

Mail-Marketing ist Dialog-Marketing. Für E-Mails gilt das noch stärker. Wenn Sie per E-Mail Kunden ansprechen, müssen Sie damit rechnen, dass sich diese ebenfalls dieses Mediums bedienen. Immer mehr Empfänger drücken die Reply-Taste und erwarten eine Antwort. Nehmen Sie den Dialog auf!

14. Multichannel

Niemand behauptet, dass E-Mail das klassische Print-Mailing ersetzt. Die Kunst besteht darin, alle Kanäle miteinander zu kombinieren.

15. Erfolgsmessung

Wer Erfolg will, muss präzise wissen, was ankommt und was nicht. Kaum ein anderes Medium bietet solch ein breites Potenzial an Test-Möglichkeiten. Testen Sie, was gut ankommt: bei unterschiedlichen Zielgruppen, zu unterschiedlichen Zeiten,… Warum nicht Zielgruppen nach der Klickaktivität segmentieren? Manche ertragen mehr Mails, andere reagieren sensibel mit Abbestellung.

16. Achten Sie auf mobile Geräte

Aliya Zaidi Managerin bei Econsultancy Research sagt, dass E-Mails nicht mehr nur auf dem Computer abgerufen werden, sondern auch auf Smartphones und iPads. Deswegen beziehen sich die Tipps, die Zaidi gibt, vor allem auf die Mobilgeräte. Sie sollten darauf achten, wie Ihre Nachrichten auf diesen Bildschirmen aussehen. „Denken Sie an Touch-Bildschirme und wie Sie eine E-Mail optimieren können, damit Sie Ihrem Kunden ein gutes Erlebnis bieten“, sagt Zaidi. Manche Mobilegerät-Nutzer lesen die Nachrichten offline, sodass es ungünstig ist Echtzeit-Angebote in die E-Mail zu packen, sagt sie. Auf der anderen Seite bieten Mobilgeräte auch Vorteile. Beispielsweise können Sie Ihre Kunden über deren Aufenthaltsort bewerben.

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