Auslistung ein wirksame PR Massnahme?

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© diego1012 - Fotolia.com
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Der Kampf im Detailhandel wird immer härter geführt, so schrecken einige Händler nicht davor zurück Produkte aus dem Geschäft zu verbannen um ihre Einkaufsmacht auszuspielen. Das ist sicher zu einem gewiesen sin auch legitim, doch es kann auch grenzen haben wenn es rein um eine PR Massnahme geht.

Auslistung von Presse Erzeugnisse

Diese Woche hat Coop bekannt gegeben das Sie einige Presseerzeugnisse aus den Regalen nimmt um Druck auf die grossen deutschen Verlage zu machen mit dem Ziel, tiefere Preise für die Schweiz durchzusetzen.

Ist eine Zeitschrift ein Normales Handelsgut wie eine Markenschokolade, die einfach aus einem Regal fliegen darf? Ich denke nicht wenn Handelskonzerne bestimmen welche Presseerzeugnisse gelesen werden dürfen, handelt sich doch schon fast um eine Zensur. Gut Zensur ist doch etwas Hochgegriffen, den die Zeitschriften erhlt man bei anderen Händler weiterhin und ist sicherlich nicht als solche Maßnahme von Coop gedacht.

Hohe Schweizer Preise

Für deutsche Zeitschriften Zahlt man in der Schweiz einen sehr viel höheren Preis wie in Deutschland. Warum eigentlich? Oder ist es einfach eine Maßnahme um mehr Geld zu verdienen von den grossen Verlagen?

Was wir sicherlich aus dem Kopf schlagen sollten ist, das wir für ein Magazin in der Schweiz und Deutschland den gleichen Preis am Kiosk zahlen. Den es gibt doch einige Gründe weshalb es nicht sein kann. Die üblichen Verdächtigungen sind wie immer die hören Lohne und Mieten in der Schweiz. Das ist sicherlich so, bei uns in der Schweiz muss pro verkauftes Exemplar mehr Geld in der Kasse übrig bleiben wie in Deutschland. Der Transport von Waren verursacht natürlich auch Kosten, ob der Schweiz Zuschlag auf den Zeitschriften auf die Transportkosten zurückzuführen ist, bezweifle ich schwer. Den die Kosten für ein paar Kilometer über die Grenze wird nicht so viel mehr Kosten.

Ist die Auslistung nur ein Sturm im Wasserglas?

Ich denke nicht das diese Massname wirklich was bringt für den Konsument. Den nur für eine Handelskette Zeitschriften die Preise zu senken wird es wohl kaum geben, da der Größte Kiosk Betreiber an der Massnahme nicht beteiligt.

Diese Massname ist meiner Meinung nach reine PR Massname, mit der sie Gross in der Zeitung kommen und sich angeblich für den kleinen Mann einsetzten.

Wie nachhaltig sind Auslistungen wirklich?

Es gibt immer beide Seiten zu betrachten, die Seite aus Konsumenten- und Händler- Sicht und die Herstellersicht. Jede Seite verfolgt einen anderes Ziel und die sind meist nicht übereinstimmend.

Für die grossen Hersteller ist es etwas Druck sicherlich angebracht um die Hochpreisiges auszutrocknen, wenn man grobes Geschütze gegen einen keinen Hersteller einsetzt der gerade seine Kosten decken kann mit den erzielten Erträge kann es Existenz gefährden für das kleine Unternehmen werden, wenn ein Handelskonzern die Produkte Auslistet.

Was kann man tut?

Da beide Seiten unterschiedliche Zele verfolgen, wird es unheimlich schwierig ein patent Rezept bereit zu stellen. Sicherlich ist in einen gewiesen mass auch die Politik in der Pflicht mit den Parallelimporten von Markenartikel zu erlauben. Aber alles auf die Politik zu schiben ist zu einfach, die Schweizer Händler müssen besser Verhandeln, allenfalls auch gemeinsam im Ausland auftreten, nur so haben sie eine Chase für Faire Preise.

Die gleichen Preise wird es sicher nie geben wie in Deutschland, den es gibt doch einige Dinge die ein Verkaufspreis beeinflussen. Neben dem Transport der Ware zum Konsument, die speziell Schweizerverpackung (Vorschriften, bei der Deklaration), das Marketing für alle Landes Sprachen macht Werben nicht ganz günstig.

 

 

 

 

 

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